
Dieses historische Buch kann zahlreiche Tippfehler und fehlende Textpassagen aufweisen. Kaufer konnen in der Regel eine kostenlose eingescannte Kopie des originalen Buches vom Verleger herunterladen (ohne Tippfehler). Ohne Indizes. Nicht dargestellt. 1887 edition. Auszug: ...so sicher, da er behauptet, das Gegentheil sei nicht probabel. Er zieht daraus auch bewunderungswurdige Schlusse, wie z. B. den, welchen er den Schlu aller Schlusse nennt:, ein Priester kann nicht nur in gewissen Fallen den Verlaumder todten, es gibt auch solche, in denen er's thun mu.' Bei dieser Gelegenheit untersucht er ein paar neue diesen Grundsatz betreffende Fragen, wie beispielsweise die: ob die Iesuiten die Iansenisten umbringen durfen?" Ich schrie auf: "Aber das ist ja ein ganz neues und unerhortes Kapitel der Theologie; ich halte die Iansenisten fur schon todt durch die Lehre des Paters Bauny." "Da sind Sie auf dem Holzweg," erwiderte der Pater. "Caramuel schliet das Gegentheil aus denselben Grundsatzen." "Wieso das, mein Vater?" "Weil sie unserm Rufe nicht schaden. Dies sind seine Worte auf S. 547--548:, die Iansenisten nennen die Iesuiten Pelagianer; darf man sie deshalb todten? Nein; die Iansenisten verdunkeln den Ruhm der Gesellschaft nicht mehr, als eine Eule den Glanz der Sonne; im Gegentheil, sie haben ihn, obgleich wider ihre Absicht, erhoht. Sie durfen nicht getodtet werden, weil sie uns nicht zu schaden vermocht haben. Oooiai oo. p88unt, qui nooere non potusruut." "Aber um Alles, mein Vater! so hangt das Leben der Iansenisten allein von der Frage ab, ob sie eurem Rufe schaden. Wenn das ist, halte ich sie fur nicht sicher. Denn lassen Sie es halbwegs probabel werden, da sie euch schaden, so sind sie ohne Weiteres geliefert. Einen Beweis habt ihr bald fertig, und was braucht es mehr, als eine Lenkung der Absicht, ...
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